Mehr Projekte

1. Ein Sprung über die Grenze

Ein Projekt zur Begegnung und zum besseren Kennenlernen fremder Kulturen mit dem Ziel, die kulturelle Toleranz zu vertiefen und die sich ausbreitende Fremdenfeindlichkeit im tschechisch-deutschen Grenzgebiet zu verringern.

Die Projekttage im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes „Ein Sprung über die Grenze“ werden mit unserem deutschen Partner Emil e.V. Zittau realisiert, mit dem sind wir uns einig, dass gegenseitiges Verständnis und Toleranz der Schlüssel zu einem besseren Zusammenleben der Nationen sind. Während unserer Aktivitäten wollen wir Kindern und Erwachsenen ermöglichen, über unseren eigenen kulturellen Horizont hinauszugehen und das Zusammenleben nicht nur zwischen Tschechen und Deutschen zu unterstützen, sondern auch mit anderen ethnischen Gruppen, die auf beiden Seiten der Grenze leben.

Das Projekt umfasst öffentliche Bildungsaktivitäten für deutsch-tschechische Besucher, wie Fachvorträge und Vorführungen von Dokumentarfilmen zur aktuellen gesellschaftspolitischen Situation in den Regionen Asien und Nahost

oder Bildungstage für Kinder aus dem tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Eine angenehme und leichtere Abwechslung im Programm des Projekts wird auch das Eastern Tunes-Festival sein, zu dem wir nicht nur einheimische Künstler einladen werden, sondern auch solche, die zeitgenössische authentische Werke aus Asien und dem Nahen Osten präsentieren.

Die Projekttage finden zum Teil in Mikulášovice auf dem Gelände des Thonmi-Vereins, dann in Rumburk im Teehaus Na Kopečku und auch bei unseren Projektpartnern in Zittau im Musikclub Emil statt.

Die Veranstaltung ist ein Teil des Projektes „Ein Sprung über die Grenzen“, das von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms Tschechische Republik – Freistaat Sachsen 2014-2020 im Rahmen des Kleinprojekte-Fonds der Euroregion Neisse gefördert wird.

2. Bildung für tibetische Nomaden

Die auf massive Entwicklung setzende Strategie der chinesischen Regierung hat in den letzten 15 Jahren tiefgreifende Veränderungen im Westen des Landes hervorgerufen. Urbane Gebiete und Industriezentren breiten sich aus und ein wachsendes Netzwerk von Straßen, Fernstraßen, Einsenbahnen und Flughäfen stellt eine Verbindung zu den vormals abgelegenen Gebieten des Tibetischen Plateaus her. Zahllose Modernisierungsprojekte der Regierung verändern nicht nur die Landschaft, sondern auch das tägliche Leben der Einwohner – wie das der tibetischen Nomaden.

Sie werden aus den Steppen, ihrer ursprünglichen Umgebung, verdrängt und haben keine andere Wahl, als in die Städte und Siedlungen zu ziehen, die die Regierung für sie gebaut hat.

Ein Schulprojekt für tibetische Nomaden bietet diesen Leuten die Möglichkeit, neue Fertigkeiten zu erlernen, die ihre Zukunft in der städtischen Umgebung sichern und ihnen Unabhängigkeit von staatlicher Unterstützung bieten können. Derzeit gibt es zwei Schulen in der Qinghai Provinz im Zeku Distrikt, die frühere Nomaden hauptsächlich in traditioneller Medizinherstellung, traditionellem Handwerk, Reparatur von Motorrädern und dem Nähen tibetischer Kleidung unterrichten. Die Gesamtzahl der Schüler liegt bei etwa 60.

Dieses Projekt wird von tibetischen Nomaden selbst initiiert und gesteuert. Langfristig soll sich das Schulungszentrum selbst durch Gewinne aus den verkauften Produkten und Handwerksleistungen finanzieren. Es ist jedoch finanzielle Unterstützung für Raummiete, Lehrergehälter und Verbrauchsmittel erforderlich. Ihre Unterstützung für das Ausbildungsprojekt für tibetische Nomaden wird die Menschen in die Lage versetzen, sich an die rapide verändernde chinesische Gesellschaft anzupassen und in ihr ihren Platz zu finden – damit sie und ihre Kinder eine Chance haben, die Zukunft ihres Landes mitzuentscheiden.

Seit 2008 wird dieses Projekt in der tschechischen Republik durch die Potala Vereinigung in Prag unterstützt.

3. Tschechisch-Qinghai kulturelle Zusammenarbeit

Im Jahr 2007 wurde in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum in Peking eine tschechisch-Qinghaj Kulturkooperation gegründet, um die Einwohner der östlichen Ambo Region in der Provinz Qinghai mit der Kultur und Geschichte der Tschechischen Republik vertraut zu machen. Gleichzeitig erhöht diese Zusammenarbeit die Bekanntheit der Osttibet-Region in der Tschechischen Republik und in Europa. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fand 2007 das erste tschechische Filmfestival in Xining statt. Leider konnte das geplante tibetische Filmfestival in der Tschechischen Republik aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise nicht umgesetzt werden. Die aktuelle Filmproduktion in Tibet ist jedoch auf den FLIM-Festivals der Potala Association und anderen ähnlichen Veranstaltungen zu sehen.

4. Unterstützung von Studenten aus Minderheiten in Westchina

Mitglieder unseres Vereins versuchen seit Jahren, tibetische und andere Studenten aus Westchina an verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Tschechischen Republik und in anderen europäischen Ländern zu unterstützen. Einer der tibetischen Studenten erhielt ein Stipendium in der Tschechischen Republik und studiert derzeit Informatik an einer Fachhochschule. Ein zukünftiges Ziel ist es zum Beispiel, Computerbetriebssysteme ins Tibetische zu übersetzen und viele Programme für tibetische Benutzer verfügbar zu machen.

Interessierte Personen können sich auch an der Unterstützung von Oberschülern und Universitätsstudenten direkt in Tibet beteiligen.

Wenn Sie sich für unsere Aktivitäten interessieren – machen Sie mit. Wir begrüßen jegliche finanzielle und anderweitige Unterstüzung! Vielen Dank!

5. Organischer Dünger von unseren Yaks

Als Nebenprodukt unserer Yakherde haben wir ökologischen Dünger im Angebot. Einfach diesem Link folgen: https://yakdung-eco.eu/.